Ich bin raus!

 

Köln, 30.06.2017

Offener Brief

An die CDU Köln

Sehr geehrte Frau Dr. Merkel,

sehr geehrter Herr Laschet,

sehr geehrter Herr Petelkau,

sehr geehrte Damen und Herren der CDU,

 

den Kurs unserer Partei kann und will ich nicht weiter mittragen. Ich trete aus.

Mein Bemühen um Kurskorrekturen auf kommunaler Ebene, auf der Ebene der Landes- ebenso wie der Bundespolitik haben hiermit nach vielen Jahren ein Ende.

Meine Kritik an einer Politik, die an den Interessen eines Großteils der deutschen Bevölkerung vorbeigeht, werde ich aber fortsetzen. Schließlich fühle ich mich diesem, meinem, Land und seinen Menschen verbunden.

Dass die CDU eine solche selbstverständliche Verbundenheit zu Land und Menschen, zu Staatsvolk, Bürger und Wähler hat, wage ich zu bezweifeln.

Außenpolitisch stellen wir uns an die Seite Saudi-Arabiens, des Irans und der Türkei und erlauben, sehenden Auges, innenpolitisch ebenso wie innerhalb der Partei eine entsprechende Vernetzung der Kräfte des politischen Islam.

Ein gutes Verhältnis zur Türkei wird jeder anderen bilateralen Beziehung zu europäischen Nachbarn untergeordnet.  Dabei ist der sog. Flüchtlingsdeal aus dem Horizont eines verständigen Dritten ebenso wenig nachvollziehbar wie die Unterwürfigkeit eines G7-Staates gegenüber einem faschistoiden Führer.

 

Wir ziehen die Bundeswehr aus Incirlik ab, in Konya aber ist sie nach wie vor. Wir verbieten einen Wahlkampfauftritt Erdogans, doch die Ditib bleibt in Bund, Land und Kommune Integrations- und Salafismuspräventionspartner mit entsprechender Finanzierung aus deutschen Steuermitteln. Man könnte meinen, es ginge darum, den Wähler mit halben Sachen hinters Licht zu führen.

In der europäischen Flüchtlingspolitik lässt die Bundesrepublik Deutschland unter Führung der CDU-Vorsitzenden Dr. Angela Merkel jeden Respekt für ihre Nachbarn missen. Die Aushebelung des Art. 16 GG und der Dublin-Verordnung, die Gefährdung der inneren Sicherheit durch die Erlaubnis zur unkontrollierten Einreise, die mangelhafte Gestaltung der Rahmenbedingungen für Abschiebungen, die Bedrängung der Balkanstaaten und Polens in Zusammenhang mit der Aufnahme von Flüchtlingen, die man selbst eingeladen hat, sind von der CDU (mit-)zuverantworten. Man will die illegale Einreise nicht verhindern, sondern legalisieren.

Eine an humanistischen Werten orientierte Politik ist die deutsche Flüchtlingspolitik, entgegen all der Verlautbarungen, nicht. Gerade auch die Ignoranz gegenüber der Not von geflüchteten Christen zeigt, dass es nicht um Nächstenliebe und moralische Verpflichtungen gehen kann.

Dem Namen nach sprechen wir von Staatsräson, wenn es um das deutsch-israelische Verhältnis geht. Die Realität sieht – bekanntlich – beschämend anders aus. Was aber gerade der Umgang mit historischen Völkermorden wert ist, hat uns unsere Parteivorsitzende und Bundeskanzlerin eindrücklich in Zusammenhang mit der Völkermord-Resolution gezeigt:

Während der Debatte zum Völkermord im Osmanischen Reich 1915, im Februar 2016, flanierte sie hüftschwingend und auffällig oft durch den Plenarsaal und besprach, ausgehend von einer schnell wieder gelöschten Nachricht einer Gesprächspartnerin, andere Dinge. Am Tag der Resolution (02.Juni 2016) hielt sie irgendwo eine Rede zum Thema „Digitale Bildung“, ein Bereich, den sie bis dahin eigentlich nur mit „Neuland“ in Verbindung gebracht hatte. Zu guter Letzt gab sie das deutsche Parlament der Lächerlichkeit preis, indem sie die rechtliche Unverbindlichkeit seiner Resolutionen gegenüber der Türkei versicherte.

Die Bedeutungslosigkeit von demokratisch gefassten Entscheidungen zeigt sich bei Frau Dr. Merkel, und einer dies gewährenden CDU, immer wieder. Dem Parteitagsbeschluss zur doppelten Staatsbürgerschaft stellte sie sich aktiv entgegen und vor nur zwei Tagen beging sie mit der Öffnung der CDU für sog. „Ehe für Alle“ einen Vertragsbruch gegenüber dem Wähler von 2013.

 

Der Abbau der Meinungsfreiheit mit dem sog. „Netzwerkdurchsetzungsgesetz“, droht das Grundgerüst unserer Werte- und Rechtsordnung zu verschieben und ist als ein gewaltiger Rückschritt in unserer Debattenkultur zu qualifizieren. In Zeiten der gewaltaffinen, nicht nur terroristischen Bedrohungen – gerade über das Internet – ist die darin enthaltene Herausgabeaufforderung von Kontaktdaten von Privaten an Private ein grob fahrlässig zur Verfügung gestelltes Hilfsmittel für kriminelle Ambitionen. Doch auch das wird, unter dem Deckmantel eines Vorgehens gegen Hassbotschaften, von der CDU unterstützt.

Unter dem Deckmantel des Kampfes „gegen Rechts“ haben wir eine CDU-Verteidigungsministerin, die der Bundeswehr in den Rücken fällt und den Ruf unserer Söhne und Töchter (nichts Anderes sind unsere Soldaten) der Lächerlichkeit Preis gibt: Nazis raus, Muslime explizit willkommen und Gender-/Sexseminare als Toleranzübung? Ernsthaft?

Das heißt nicht, dass die Bundeswehr keine Extremisten hätte. Die gibt es überall. Aber man hätte das Problem nicht medial aufbauschen müssen. Man hätte auch die Unterwanderung der Bundeswehr durch Nationalislamisten thematisieren können. Man hätte werteorientierter Handeln können.

Nicht weniger kritikwürdig sind Äußerungen und Maßnahmen der Herren Schäuble und de Maizière. Die noch so begründete Forderung nach geschützten Grenzen wird zur Abschottung mit Inzuchtgefahr erklärt, die Ablehnung des Islamismus (der friedliche Islam scheint sich rar gemacht zu haben) wird zur unbegründeten Angst aus Unwissenheit erklärt. Gleichzeitig hofiert man konservative, teilweise vom Verfassungsschutz beobachtete und als verfassungsfeindlich eingestufte, Religionsverbände, etabliert diese in der Gesellschaftspolitik, um diese an den nächsten großen Player, die evangelische und katholische Kirche in Deutschland, mit Siegel weiterzureichen. Eine Hand wäscht schließlich die andere. Das zeigte der letzte evangelische Kirchentag überraschend klar.

Dass konservative Kreise innerhalb der Partei sich immer öfter zusammenschließen und wachsen, ist sehr erfreulich. Doch kann ich nicht darüber hinwegsehen, dass diese Bewegung sich nicht an die Personalfrage herantraut und nur still und leise auf eine Zeit nach Merkel hofft. Ich sehe nicht, dass wir für kleinste parteipolitische Entwicklungen Zeit hätten. Das Land steht vor den größten, von der CDU entscheidend mitverursachten, Herausforderungen und Gefahren seit Gründung der Bundesrepublik, die man mitnichten auf einen möglichen Wahlsieg von Martin Schulz und der SPD reduzieren darf.

Das Plädoyer für positiv formulierte Inhalte, ohne den status quo scharf anzugreifen, reicht nicht. Die Änderung einer politischen Richtung bedarf der klaren, durchsetzungswilligen Ansage, der Versagung der Unterstützung, des Aufstandes innerhalb der Partei, zumal der Führungsstil der Vorsitzenden nicht das einzige Problem der CDU ist. In Bund, Land und Kommune gibt es parteiintern Großbaustellen, die ohne Druck nicht zu richten sind.

In NRW etwa ist die Unterwanderung der CDU durch nationalislamistische Kräften ein sehr großes und ebenso großzügig ignoriertes bzw. toleriertes Problem.

Fast alle integrationspolitischen, parteiinternen bzw. parteinahen Organisationen und Akteure, Mitglieder, Funktionäre oder Abgeordnete, sind mit nationalistischen und/oder islamistischen Äußerungen oder Kontakten in Erscheinung getreten.

Wahlkampf und Dialog öffnen Türen, die geschlossen bleiben müssen. Menschenfeindliche Überzeugungen und ihre Vertreter gehören geächtet. Die CDU in NRW umwirbt sie.

Es ist für einen Grauen Wolf der CDU Köln kein Problem an einem Kreisparteitag teilzunehmen, am Empfang mitzuhelfen und in Mitgliederlisten die empfindlichen Daten einzusehen. Und das obwohl jeder von seiner nationalislamistisch-rechtsradikalen „Neigung“ weiß und selbst die lokale Presse darüber berichtet hat. Und auch für die integrationspolitischen Akteure aus der CDU Landespolitik, wie etwa die neue Staatssekretärin für Integration, ist es kein Problem im Wahlkampf zum Integrationsrat (2014) solchen Mitgliedern aktive Unterstützung zuzusagen.

Innerhalb der Partei werden Missstände unter den Teppich gekehrt. Wer mit seiner Kritik Gefahr läuft öffentlich wahr genommen zu werden, wird auf möglicherweise parteischädigendes Verhalten hingewiesen und darf „froh sein“, dass man nicht gegen ihn vorgeht. Eigentlich ist genau diese Unterwürfigkeit gegenüber dem Nächsthöheren in der Hierarchie „gelebter Orient“.

Das Streiten haben wir nicht nur verlernt, es ist verpönt. Die Meinungsbildung in der Partei ist Sache der Vorsitzenden, vorzugsweise hinter verschlossenen Türen oder im Rahmen eines Gespräches mit einer Modezeitschrift. Vorschläge, die nicht der Linie von Parteifunktionären (die Basis ist und bleibt irrelevant) entsprechen, werden ignoriert; mal freundlich dezent, mal mit dem Verdrehen der Augen. Parteiarbeit ist fast ausschließlich auf die Organisation von Mehrheiten ausgerichtet. Die Basis traut sich nicht Gedachtes auszusprechen und begrenzt sich selbst auf Wahlplakatdienstleistungen. Eine „konservative“ Partei, die mit Konservativen Inhalten nichts mehr zu tun haben will.

Nein, so wird das nichts. Ich bin raus.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Jaklin Chatschadorian

 

Advertisements
Hinterlasse einen Kommentar

41 Kommentare

  1. Karl

     /  11. Juli 2017

    https://polldaddy.com/js/rating/rating.jsLeider ist die CDU-Austritt homepage abgeschaltet worden!

    Zu viele CDU – Austritte! Ss war wohl einfach zu viel CDU Kritik…
    Auch von prominenten Ex- CDU Mitgliedern wie Erika Steinbach, oder auch wie
    Dr. Maximilian Krah…

    In den web. Archiven sind die statements ehemaliger CDU Mitglieder aber für ewig festgehalten:

    http://web.archive.org/web/20160924000850/http://cdu-austritt.jimdo.com/statements-teil-1/

    http://web.archive.org/web/20160924001207/http://cdu-austritt.jimdo.com/teil-2/

    Siehe auch:

    http://www.focus.de/magazin/archiv/eine-frage-der-fuehrung-zeit-zu-gehen-eine-website-als-sammelbecken-des-frustes_id_6042085.html

    Antwort

  2. https://polldaddy.com/js/rating/rating.jsBravo, haygundihellene, mitten auf den Punkt.

    Antwort
  3. Ich danke allen, die hier diese Entscheidung unterstützen. Ihre Kommentare sind meine Antwort auf Angebote, in die CDU zurückzukommen. Mit einem Austritt kann man zumindest für Wind sorgen, aber es Bedarf weiterer Schritte, um in diesem Land auch etwas in die richtige Richtung zu lenken. Ich freue mich über jede Unterstützung.
    Beste Grüße,
    Jaklin Chatschadorian

    Antwort
  4. Hat dies auf Kurmenistan News rebloggt und kommentierte:
    Eine mutige armenische Menschenrechtlerin rechnet mit deutlichen Worten mit der CDU von Nordrhein-Westfalen und der Regierung Merkel ab!

    Sie verlässt eine Partei, die

    – eine Partnerschaft mit Völkermordsleugnern und ISIS-Unterstützern über alles andere stellt!

    – Islamismusförderung als Integrationspolitik verkauft

    – an einer Kanzlerin festhält, die die eigene Basis reihenweise blamiert und bloßstellt

    – das bolschewistische Zensurgesetz eines profilierwütigen SPD-Justizministers mitträgt

    Antwort
  5. Daniel Meis

     /  4. Juli 2017

    Hallo Frau Chatschadorian,

    ich beglückwünsche Sie zu Ihrem notwendigen Schritt die CDU zu verlassen. Auch wenn die nachvollziehbare Analyse, die dieser Entscheidung voran ging, natürlich alles andere als erfreulich ist.
    Ich habe diesen Schritt, nach 20jähriger Mitgliedschaft bereits 2010 getan.
    Wie geht es mit Ihnen politisch weiter?
    Grüße aus Köln von der Schäl Sick
    Daniel Meis
    44 Jahre
    Sozialarbeiter

    Antwort
  6. Christian

     /  2. Juli 2017

    Leute, Leute, Leute – ALLES was in der „Politik“ geschieht, ist bereits Jahre – ja sogar Jahrzente zuvor genauestens geplant worden! Die Flüchtlinge und die illegalen Migranten kamen und kommen nicht einfach so aus heiterem Himmel – denkt mal an den
    Coudenhove Kalrgi Plan und an die höchste Auszeichnung die die Europa Gesellschaft 2010 (da gab es noch keine „Flüchtlingsfluten“!) an Angela Merkel verlieh! Auch sagte A. Merkel (den Dr. lasse ich bewußt weg, weil er ein Betrug ist!) „wir haben wahrlich keinen Rechtsanspruch auf Demokratie und soziale Marktwirtschaft auf alle Ewigkeit“. Das sagte A. Merkel als Bundeskanzlerin der BRD obwohl in unserem Grundgesetz die Demokratie festgeschrieben ist! Leute – wenn der Faschismus wiederkehrt , wird er nicht sagen, ich bin der Faschismus,nein, er wird sagen,ich bin der Antifaschismus! Wenn ihr tatsächlich durch Wahlen etwas ändern könntet, wären Wahlen verboten! Erinnert euch an Seehofer’s Aussage: Diejenigen die entscheiden wurden nicht gewählt und diejenigen die gewählt werden, haben nichts zu entscheiden!
    Würdet ihr einem allseits bekannten notorischen Dieb 500 Euro anvertrauen damit er darauf aufpasst bis wenn ihr wiederkommt und das Geld zurück haben wollt? Nein?! Warum vertraut ihr dann blind diesen „Politikern“ UNSER Land an? Tretet endlich aus diesen Parteien aus und geht endlich mit zig Millionen Bürgern gegen diese „Politik“ auf die Straße!!! WIR haben das Recht dazu! Stellt endlich Merkel und ihresgleichen die Vertrauensfrage noch vor der nächsten „Wahlveranstaltung“!!!

    Antwort
  7. Solange das Kanzleramt die Medien steuert, und es keine Beschränkung der Amtsdauer gibt, und die SWP als permanente Regierung auf beide massiven Einfluss nimmt – solange werden wir in Deutschland mit demokratischen Defiziten leben müssen.

    Antwort
  8. Daniel

     /  2. Juli 2017

    Sehr geehrte Frau Chatschadorian,

    würden Sie mir bitte per Info an (angegebene Emailadresse)mitteilen, ob ich Ihre hervorragende Begründung verfielfältigen und verteilen darf?

    Vielen Dank und freundliche Grüße v Daniel

    Ich freue mich sehr, dass Sie zu den Menschen gehören die zu Ihrer Meinung stehen
    und die daraus nötigen Konsequenzen ziehen..

    Antwort
  9. Martin Oppermann

     /  2. Juli 2017

    Liebe Frau Chatschadorian, ich kann Sie gut verstehen. Auch ich bin seit drei Jahren raus aus der CDU und leide vor mich hin, da ich mich als Wertkonservativer keiner anderen Partei wirklich zugehörig fühle und mir Tag für Tag ansehen muss, wie Frau Merkel weiter die CDU zerlegt. Machen Sie so weiter und bleiben Sie sich treu. Ich kann alles unterschreiben, was Sie sagen.

    Antwort
  10. Frederik Ströhlein

     /  2. Juli 2017

    Sehr geehrte Frau Chatschadorian,

    ich finde es sehr bedauerlich dass Sie die CDU verlassen, da man die Partei nur von innen wieder auf den richtigen Kurs führen kann. Sie sind eine Person die das durchaus hätte mit erreichen können. Da man Sie vermutlich nicht mehr umstimmen kann möchte ich fragen ob Sie vielleicht schon ein mal über eine engere Zusammenarbeit mit der CSU (entgegen des populären Mythos kann man auch Mitglied sein ohne in Bayern zu wohnen) nachgedacht haben. Damit könnten Sie zumindest noch den Kurs der Union beeinflussen ohne bei der CDU zu sein.

    Antwort
  11. Christopher Sprung

     /  2. Juli 2017

    Sehr treffend formuliert. Gut entschieden. Schade, dass es in Deutschland niemanden wie Sebastian Kurz gibt. Was soll man denn verdammt nochmal hier wählen? AfD ist das Personal unerträglich. Der deutsche Michel wird im September erneut Merkel wählen, weil die SPD mal wieder zu feige war, die seit 4 Jahren gegen Merkel reale Mehrheit im Bundestag zum Misstrauensvotum zu nutzen. Und dann haben wir ab September Mercel und Makron in Europa, die Zensur ist ja in D schon jetzt Gesetz, dann wird auch solch ein harmloser Beitrag vorbeugend vom Provider gelöscht.

    Antwort
  12. Sehr geehrte Frau Chatschadorian,
    Ihre fulminante Kritik der Merkel-CDU trifft leider mit jedem Satz ins Schwarze. So knapp und treffend habe ich noch keine Kritik der Regierung Merkel und CDU-Parteivorsitzenden gelesen. Ich war auch CDU-Mitglied und habe diese Partei nach der nächtlichen Wende in der Energiepolitik (Fukushima) verlassen. Wir erleben in Echtzeit die juristische und politische Vorbereitung einer neuen Diktatur. Einer der Nachfolger Frau Merkels wird sie dann tatsächlich etablieren. Wahrscheinlich unter dem Jubel des ÖR-Fernsehens und Rundfunks und einer „freien“ Presse und zum „Wohle“ des Volkes. Ein „Grund“ (Schutz des Volkes vor Terror) läßt sich schnell finden. Was kann man noch tun? Selbstmord ist keine Option für die Allermeisten. Die einzige Alternative bietet die (noch) geheime Wahl. Das deutsche Volk könnte durch Stimmentzug der CDUSPDGrüneLinkeFDP-Einheitspartei die Macht nehmen. Dies wird (wahrscheinlich) nicht eintreten. Also sind alle, die im September die Merkel-CDU wählen, die Steigbügelhalter des nächsten DiktatorINs. Eine angstmachende Aussicht gegen Ende meines Lebens. Ich werde Ihren Brief in meinem Bekanntenkreis verbreiten und keine Diskussion scheuen. Wer Frau Merkel bei der nächsten Wal verhindern will, muß JETZT SOFORT handeln und eine Alternative wählen. Nur der Wähler kann Frau Merkel kurzfristig stoppen. Sie haben uns eine Fülle von guten Argumenten geliefert.
    Vielen Dank für diesen tollen Brief.

    Antwort
  13. Johannes B

     /  2. Juli 2017

    Warum regt Ihr Euch auf?
    Wenn ich mir die Wahlergebnisse so anschaue, dann ist das doch Motivation hoch drei fuer die CDU/SPD/CSU-Partei mit ihrer selbstherrlichen Vorturnerin Merkel.
    Das deutsche Wahlvolk findet alles geil, was da „von oben“ kommt. Oder kann mir jemand erklaeren, warum die immer noch in Summe bei ueber 70% der abgegebenen Stimmen liegen?
    Ein anderer Aspekt: Von 630 Bundestagsabgeordneten werden 332 durch kleine „elitaere“ Zirkel bestimmt und kommen ueber die Liste in den Bundestag. Der Anteil waechst stetig (durch Ueberhangmandate etc.) und somit auch der Anteil der von den Parteispitzen Abhaengigen.
    Ein Austritt denkender Personen aus einer Partei staerkt also nur die Mehrheit der abgeordneten Partei-Soldaten, weil die so immer haeufiger auf DDR-Ergebnisse bei der Listen-Platzierung und durch Abnicken der „Delegierten“ verweisen koennen. Der Anteil der Direkt-Mandate wird durch partei-politisches Taktieren in der Besetzung von Wahlkreisen durch „Kandidaten“, die mit dem Wahlkreis eigentlich nix zu tun haben, noch unterminiert.
    Das koennte auch die Oeffentlichkeit erkennen, wenn sie denn, wie zuletzt bei der unsaeglichen „Ehe fuer alle“, bemerkte, dass hier die Gewissensentscheidung ausnahmsweise freigegeben wurde.
    Wen schert da noch das Grundgesetz??

    Antwort
  14. Hannes Thurner, Germany

     /  2. Juli 2017

    Liebe Jaklin, ein konsequenter Schritt, zu dem ich Ihnen gratuliere !
    Werde dieses Schreiben über meine diversen Verteiler weiterverbreiten, da
    es unverantwortlich wäre, diesem gesellschaftszerstörenden Treiben noch
    länger zuzusehen.
    Habe ebenfalls einen offenen Brief an Fr. Merkel und an alle MdB’s in Berlin
    gesandt, welchen ich Ihnen gerne ( … falls Interesse ) zusenden würde, , falls
    Sie mir Ihre Mailadresse bekanntgeben unter :
    Mit besten Wünschen
    Hannes .

    Antwort
  15. Eitan Einoch

     /  2. Juli 2017

    Es wird leider nichts ändern. Denn dummerweise wählen die Deutschen weiterhin die Merkel-Partei, als wäre nichts gewesen. So lange Merkel der CDU weiterhin Wählerstimmen beschert, wird niemand in der Partei den Aufstand wagen – er würde damit politischen Selbstmord begehen. Und ein Bundeskanzler Martin Schulz würde nicht nur „weiter so!“ bedeuten, sondern „noch mehr vom selben!“ Letztlich kriegt Deutschland exakt die Regierung, die es verdient.

    Antwort
  16. Susanne P. Dobert

     /  2. Juli 2017


    https://polldaddy.com/js/rating/rating.jsSehr geehrte Frau Kollegin,
    ich bin über die ACHSE DES GUTEN auf sie gestoßen. Obwohl ich grundsätzlich nicht wertekonservativ bin, so teile ich Ihre Meinung als Outsider. Anfangs hatte ich die Hoffnung, dass Frau Merkel als Ostdeutsche den Spürsinn mitbringen könnte, der uns eine freiheitliche Demokratie sichern könnte. Leider hat sich die zweite Seite der Medallie bestätigt: der Spürsinn für ihren Machterhalt nach Vorbild von DDR-Funktionären.
    Beste Grüße
    RAin Susanne P. Dobert

    Antwort
  17. Werner Olles

     /  1. Juli 2017


    https://polldaddy.com/js/rating/rating.jsSehr geehrte Frau Chatschadorian,
    Gratulation zu diesem richtigen Schritt, den auch Frau Steinbach schon vollzogen hat. Diese CDU unter Frau Merkel ist schon lange nicht mehr das kleinere Übel, sondern das kleinere Übel, das zu immer größeren Übeln führt.
    Danke für Ihre klare Analyse der katastrophalen politischen Situation in Deutschland, die von Tag zu Tag schlimmer wird. Lassen Sie sich bitte von der Hetze und dem Haß, der auf Sie zukommen wird, nicht beeindrucken. Wir brauchen Bürger wie Sie, die den Finger in die Wunde legen und sich nicht entmutigen und einschüchtern lassen von den „politisch Korrekten“.

    Antwort

  18. https://polldaddy.com/js/rating/rating.jsAllen vielen Dank für Zuspruch, Reblogging und das Teilen!

    Antwort

  19. https://polldaddy.com/js/rating/rating.jsEndlich sagt es, neben Frau Steinbach, mal jemand so klar und deutlich. Respekt dafür, Frau Chatschadorian und danke, dass sie aufzeigen, wie man noch aufrecht durchs Leben gehen kann.
    Alles Gute Ihnen

    Antwort
  20. Kerstin

     /  1. Juli 2017


    https://polldaddy.com/js/rating/rating.jsLiebe Jaklin, ich werde Ihren Brief an alle schicken, die immer noch CDU wählen wollen.
    Danke für Ihren Mut, das so öffentlich zu sagen!

    Antwort
    • Fred Usling

       /  4. Juli 2017

      Ja,meine Hochachtung-diese Merkel ist eine Deutschland „Vernichtende unfähige Frau“ die unbedingt abgewählt werden muss-die ruiniert unser Land finanziell und kulturell-hinzu kommt der immer noch nicht verbotene ununterbrochene Zuzug von Migranten und Wirtschaftsflüchlingen-mittlerweile haben wir über zehn Millionen Ausländer hier im Land-das ist nicht mehr tragbar! Unsere Kinder in den Schulen sind schon eine Minderheit-in 10 Jahren sind wir Gäste in unserem muslimisch gewordenen Land!

      Antwort
  21. Adam Elnakhal

     /  1. Juli 2017


    https://polldaddy.com/js/rating/rating.jsHerzlichen Glückwunsch zu Ihrem Schritt und dieser wunderbar treffenden Austrittserklärung, Frau Chatschadorian!
    Jetzt fängt der wirkliche Kampf erst an. 😉

    Antwort

  22. https://polldaddy.com/js/rating/rating.jsHat dies auf ananda37blog rebloggt und kommentierte:
    Sagt fast alles aus:

    Antwort

  23. https://polldaddy.com/js/rating/rating.jsSehr guter Kommentar. Teilen, teilen, teilen.

    Antwort
  24. Hans Adler

     /  1. Juli 2017


    https://polldaddy.com/js/rating/rating.jsBemerkenswert, daß es tatsächlich noch einige Politiker gibt die dem Wahnsinn einer irren, völlig an den Interessen des eigenen Volkes vorbei agierenden Kanzlerin und den ihr unterwürfig folgsamen Katzbucklern und Paladinen den Rücken kehren und diesem Polit-Zirkus die „rote Karte“ zeigen. Bleibt zu hoffen, daß weitere Politiker mit noch nicht verbogenem Rückgrat dem Beispiel von Frau Chatschadorian folgen und sich nicht länger für eine derart verlogene, volksschädliche Politik mißbrauchen lassen.

    Antwort
  25. Eva-Maria Paul

     /  1. Juli 2017


    https://polldaddy.com/js/rating/rating.jsIch danke Ihnen für die klare Analyse der Partei CDU und unser aller (Noch-)Kanzlerin Dr. Angela Merkel.
    Noch mehr danke ich Ihnen für Ihren konsequenten Schritt, die CDU zu verlassen. Kaum etwas erinnert noch an das „C“ in ihrem Namen.
    Nur eine massive Austrittswelle könnte diese Partei zum Nachdenken bringen, es gibt noch zu viele Leisetreter in ihr.
    Doch statt Merkel Schulz? Auch das nicht, um Gottes Willen!
    Nie war es so schwer, umsichtig und verantwortungsvoll zu wählen wie heuer!

    Antwort
  26. Matthias Indenhock

     /  1. Juli 2017


    https://polldaddy.com/js/rating/rating.jsIn Europa findet eine schleichende Islamisierung statt, deshalb ist es an der Zeit, gegenzusteuern! Eine Verharmlosung islamischer Verbreitung wird sich für uns als verhängnisvoll erweisen, da der Islam ein stark ausgeprägtes Sendungsbewusstsein hat Die Verbreitung wird im Koran gefordert und somit ist jeder Muslim in einer für uns nachteiigen Weise an der Verbreitung beteiligt!

    Antwort

  27. https://polldaddy.com/js/rating/rating.jsAusgerechnet dieser ‚Runenkrieger‘ hat den Artikel rebloggt?! Das ist geistiger Diebstahl.

    Antwort
  28. G. Neumann

     /  30. Juni 2017


    https://polldaddy.com/js/rating/rating.jsHoffentlich schliessen sich viele viele viele
    an!!!
    Merkel christlich??????????
    Münchhausen lässt grüssen.

    Antwort

  29. https://polldaddy.com/js/rating/rating.jsHeftige, dabei äußerst sachliche Begründung, lang, konsquent, Punkt für Punkt ein Hammer.
    – Ja, man muss als Einzelner etwas mit Ex~ sein, sei es Ex-Kommunist oder Ex-Rechtsaußen, EX-CDU, Ex-Unpolitischer oder wenigstens ein Ex-Bulle, um zu wissen, wo man steht, und warum man da steht, und um bei dort Hingegangensein wenigstens ein paar von den Hackfressen umgerannt zu haben, pro bono.
    Merkel hingegen ist niemals Ex. Wer ist Merkel innen drin-? Merkel ist eine reine Merkelmaschine zum Zweck der Dauermerkelbundeskanzlerschaft, und dafür tut sie alles.
    Dabei hat sie ihre Partei geschreddert.
    Die SPD ist aus anderen, aber ähnlichen Gründen vielleicht noch geschredderter, und die FDP sieht im Gesicht genauso aus wie ein gewisser Herr Lindner, dem alles außer Christian egal ist, und die Grünen sind wie Claudia Roth, also indiskutabel.
    Es bleibt nur, ja wer?!, es bleibt nur die allseits dämonisierte, allseits gemobbte, merkwürdige AfD. Weil das Gemerkel ad perpetuum weitergehen wird!, sofern man nur irgendwas wählt außer AfD.
    Wie auch immer man das sieht, sehen will oder sehen würde: Es lässt sich nicht widerlegen.

    Antwort
  30. Zeidler

     /  30. Juni 2017


    https://polldaddy.com/js/rating/rating.jsEs ist alles gesagt. Besser kann die momentane Situation Deutschlands nicht beschreiben. Schade dass die Demokratie abgeschafft wurde. Wir haben nur noch ABNICKER im Bundestag. Das macht mir viel Angst!

    Antwort
  31. Fred Usling

     /  30. Juni 2017


    https://polldaddy.com/js/rating/rating.jsGenauso ist die politische Situation in Deutschland_diese Merkel muss verschwinden-radikal raus aus der Politik!

    Antwort
  1. Ich bin raus! - GunNews
  2. Ich bin raus! | Die Farbe des Granatapfels | Deutschland braucht uns ...
  3. „Eine konservative Partei ohne konservative Inhalte. Ich bin raus!“ Offener Brief einer Ex-CDU´lerin | UN-Politisch
  4. Ich bin raus! (aus der CDU) – Wertewandel

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: